IPFire-Firewall mit ApexGuard-Anbindung konfigurieren
Anforderungen
- IPFire (Version 2.27 oder höher).
- ApexGuard: Zugangsdaten für IKEv2:
- Serveradresse (z. B.
ikev2.apexguard.com) - Pre-Shared Key (PSK), oft unter „Service Credentials“ oder „Manual Setup“ zu finden.
- Serveradresse (z. B.
- Ihr LAN-Subnetz (z. B.
192.168.0.0/24). - Zugriff auf die IPFire-Web-UI (meist
https://[IP_of_IPFire]:444).
1. Bei der IPFire-Web-UI anmelden
- Browser öffnen →
https://[IP_of_IPFire]:444aufrufen. - admin-Zugangsdaten eingeben.
2. IPFire-IPsec aktivieren
- Im oberen Menü Firewall → IPsec wählen.
- Ist IPsec gestoppt, klicken Sie auf Start oder Enable.
3. IPsec-Verbindung neu anlegen
- Unter IPsec Connection Status and Control suchen.
- Add (oder New IPsec connection) wählen.
4. IPsec-Grundeinstellungen
- Verbindungsname: Geben Sie z. B.
ApexGuard-PSKein. - Lokales Subnetz:
- Wenn der gesamte LAN-Verkehr über ApexGuard laufen soll, behalten Sie Ihr LAN-Subnetz bei (z. B.
192.168.0.0/24).
- Wenn der gesamte LAN-Verkehr über ApexGuard laufen soll, behalten Sie Ihr LAN-Subnetz bei (z. B.
- Remote-Subnetz:
- Unterstützt ApexGuard „gesamten Datenverkehr“, können Sie
0.0.0.0/0festlegen. - Manche Anbieter verlangen für den Full-Tunnel
0.0.0.0/0.
- Unterstützt ApexGuard „gesamten Datenverkehr“, können Sie
- Gateway (Remote-Host/IP):
ikev2.apexguard.com(oder die in Ihrem Konto angezeigte Server-Domain bzw. IP).
5. Authentifizierungsmethode: Pre-Shared Key
- Wählen Sie bei Authentifizierungsmethode PSK (Pre-Shared Key).
- Pre-Shared Key: Fügen Sie Ihren ApexGuard-Schlüssel ein.
(Falls ApexGuard auch XAUTH/EAP-Zugangsdaten angibt, siehe Anleitung 2.)
6. Phase 1 & 2 (IKE & ESP): Einstellungen
- Phase 1 (IKE-Vorschlag): Im Normalfall wählen Sie einen starken Parametersatz wie
aes256-sha256-modp2048oder den von ApexGuard empfohlenen. - Phase 2 (ESP-Vorschlag): Ähnliches Vorgehen (z. B.
aes256-sha256). - Schlüssellebensdauer: Standardwerte: 28800s (IKE), 3600s (ESP). Passen Sie sie ggf. an ApexGuard-Empfehlungen an.
7. Verbindung speichern & starten
- Speichern.
- In der IPsec-Übersicht erscheint Ihre neue Verbindung
ApexGuard-PSK. - Enabled einschalten; mit Speichern oder Start verbinden.
8. Tunnel überprüfen
- Prüfen Sie den Connection Status unter IPsec → Connection Status and Control.
- Ein erfolgreicher Tunnel zeigt meist Established oder Connected an.
- Öffnen Sie Logs → System Logs → IPsec. Dort steht „IKE negotiation successfully completed“ o. Ä.
9. NAT (bei Bedarf)
- Viele Heimnetzwerke nutzen für das LAN hinter IPFire Masquerading auf der RED/WAN-Schnittstelle.
Verlangt ApexGuard NAT für den gesamten LAN-Verkehr durchs VPN, fügen Sie eine eigene Firewall-Regel hinzu:
iptables -t nat -A POSTROUTING -s 192.168.0.0/24 -o ipsec0 -j MASQUERADE
- Ersetzen Sie:
192.168.0.0/24durch Ihr LAN.ipsec0durch den korrekten IPsec-Schnittstellennamen (teilsipsec1o. Ä.).
10. Die Verbindung testen
- Öffnen Sie auf einem LAN-Gerät (z. B. PC mit
192.168.0.x) „What’s my IP“ oder das ApexGuard-Dashboard. - Wenn alles stimmt, ist Ihre öffentliche IP die ApexGuard-IP. Damit läuft der gesamte Datenverkehr durch den Tunnel.
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